Presseinformation
MUNDUS VINI BioFach 2011: Preisträger stehen fest
- 3 Mal Großes Gold, 71 Mal Gold und 119 Mal Silber
Neustadt/Weinstraße, 3. Februar 2011
Insgesamt 555 Weine aus biologischem Anbau hatten Erzeuger und Importeure eingereicht, um sie von Weinexperten aus aller Welt beim 2. Internationalen Bio-Weinpreis MUNDUS VINI BioFach im Dezember
2010 in Neustadt an der Weinstraße degustieren und bewerten zu lassen. Die Preisverleihung an die strahlenden Gewinner findet am ersten Messetag der BioFach, 16. Februar 2011, um 11 Uhr in
Halle 4A (Stand 640) statt. Insgesamt wurden 193 Medaillen vergeben: 3 Mal Großes Gold, 71 Mal Gold und 119 Mal Silber.
„Wie bei konventionell erzeugten Weinen gibt es auch im Segment der Bio-Weine Qualitätsunterschiede. Aus diesem Grunde suchen immer mehr Biowein-Produzenten den direkten Vergleich ihrer Weine“, begründet Christoph Meininger, Geschäftsführer der MUNDUS VINI GmbH, den anhaltenden Zuspruch der Erzeuger. Udo Funke, Leiter Veranstaltungen BioFach und Vivaness, NürnbergMesse: „Wirklich beeindruckend, welche hohe Qualität ökologischer Weine sich auch dieses Jahr wieder im Wettbewerb präsentierte. Die strengen Bewertungskriterien und die erzielten Ergebnisse – sogar 3 Mal Großes Gold – zeigen: Bio-Winzer bringen großartige Tropfen hervor, sie sind nicht nur Kenner, sondern echte Künstler ihres Handwerks!“
Deutschland im Medaillenspiegel auf Platz 1
Besonders erfolgreich schnitten die deutschen Winzer ab. 48 Medaillen – und damit fast ein Viertel aller Auszeichnungen – vergaben die Experten an Bio-Weine aus Deutschland. In der
Gesamtwertung folgen große Weinnationen wie Spanien mit 40 (9 Mal Gold, 31 Mal Silber), Italien mit 38 (15 Mal Gold, 23 Mal Silber) und Frankreich mit 19 Medaillen (6 Mal Gold, 13 Mal
Silber).
Die Qualität der deutschen Bio-Weine im diesjährigen Wettbewerb wird auch in der Einzelbewertung sichtbar. Die höchste Bewertung erhielten drei Weine aus Deutschland. Großes
Gold ging an den 2009 Bacchus Thüngersheimer Ravensburg Kabinett halbtrocken von der Winzergenossenschaft Thüngersheim eG (Franken) sowie den 2009 Riesling Forster Ungeheurer
Beerenauslese vom Weingut Reichsrat von Buhl (Pfalz) und den 2009 Buntsandstein Riesling trocken vom Weingut Hirschhorner Hof (Pfalz). Im Vergleich der deutschen Anbaugebiete rangiert die Pfalz auf
Platz eins. Sie konnte sich mit 15 Medaillen (2 Mal Großes Gold, 6 Mal Gold, 7 Mal Silber) vor Franken (1 Mal Großes Gold, 3 Mal Gold, 4 Mal Silber) und Rheinhessen (4 Mal Gold, 4 Mal
Silber) behaupten.
Bei den spanischen Anbaugebieten schnitten die Weine aus den Regionen Castilla – La Mancha (8 Medaillen), Rioja (7 Medaillen) und Katalonien (6 Medaillen) am besten ab.
Die meisten Prämierungen für Bio-Weine aus Italien gehen an Weingüter in der Toskana (15 Medaillen), im Veneto (6 Medaillen) und auf Sizilien (5 Medaillen).
Bio-Weinverkostung nach dem Reglement der OIV
In einer zweitägigen Blindverkostung erfolgte die Bewertung der Weine durch eine 42-köpfige Jury von internationalen Weinexperten. Die Degustation wurde nach dem strengen Reglement der
Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) sowie den Vorgaben der nationalen und internationalen Oenologenverbände durchgeführt. Dabei ist die Zahl der Prämierungen
entsprechend dem Regelwerk der OIV auf maximal 30 Prozent der teilnehmenden Proben beschränkt. Unter den Juroren waren namhafte Weinjournalisten aus Japan, Griechenland, den USA und Israel
sowie Winzer, Fachhändler, Importeure und Oenologen.
Alle prämierten Weine werden in einer Sonderpublikation, die der Ausgabe 3/2011 der Fachzeitschrift WEINWIRTSCHAFT sowie weiteren Publikationen beigelegt ist, veröffentlicht.
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