"ANPACKEN STATT ABWARTEN"

Hier finden Sie einen Überblick, was Sie beim MUNDUSvini Wein-Tourismus
Kongress erwartet. Detaillierte Informationen enthält auch unser
aktueller Programm-Folder (Download).
1. MUNDUSvini WEIN-TOURISMUS KONGRESS
Urlaub beim Winzer liegt im Trend. Denn was macht Genießern mehr Spaß, als
den Wein dort zu entdecken, wo er wächst? In den letzten Jahren haben Winzer
und Tourismuszentralen in Deutschland und Europa auf den Trend reagiert.
Wir stellen Beispiele vor und geben Anregungen sowie Praxistipps zur Umsetzung.
Einzelbetriebliche Konzepte & Kooperationen
Manchmal braucht man etwas Mut, um neue Wege zu gehen. Wir präsentieren einzelbetriebliche Ideen und Konzepte, die zeigen, was möglich ist. Doch es gibt auch Projekte, bei
denen mehrere Partner in einem Boot sitzen. Kann Weintourismus nur dann erfolgreich sein, wenn Kooperationspartner aus diversen Branchen an einem Strang ziehen?
Oenotouristische Ansätze
Gute Ideen gibt es viele. Wir zeigen einige interessanten weintouristische Ansätze und streifen dabei beispielsweise die Themen Ökoweintourismus, Vino-Wellness sowie
Weinarchitektur. Dabei blicken wir in diverse deutsche Regionen – vom südlichen Baden bis ins nördliche Schleswig-Holstein – sowie über den nationalen Tellerrand
hinaus.
Tipps für die Praxis
Gut geplant ist halb gewonnen. Geht es um die Umsetzung weintouristischer Ideen, gibt es diverse Hürden zu überwinden. Sie erhalten Tipps zu gesetzlichen
Rahmenbedingungen, zur Planung & Genehmigung, zur Finanzierung, zu Fördermöglichkeiten sowie zur Umsetzung bis hin zum werblichen Auftritt im Internet.
MITTWOCH, 2. FEBRUAR 2011
9:30 Uhr Begrüßung
Werner Bader, Redaktionsleitung DER DEUTSCHE WEINBAU
9:35 Uhr Eröffnung durch den Schirmherrn
Staatssekretär Prof. Dr. Siegfried Englert, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz (Mainz)
TRENDS & TENDENZEN IN DEUTSCHLAND
9:45 Uhr Rheinland-Pfalz: Wein als zentrale Säule der Tourismusstrategie 2015
Markttrends erkennen und Potenziale nutzen: Inwiefern ermöglicht die Tourismusstrategie 2015 des rheinland-pfälzischen Weinbauministeriums Winzern ein
Zusatzeinkommen?
Cornelius Obier, Europäisches Tourismus Institut (Lüneburg)
10:15 Uhr Baden-Württemberg: Das Ländle will „oben bleiben"
Mit einem Projekt zum Thema Wein, Tourismus & Architektur soll die Region neue weintouristische Impulse erhalten.
Evelyn Schmidt, Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein und Obstbau (Weinsberg)
10:30 Uhr Bayern: von Gästeführern & Weindozenten
Bestandteile des mehrfach ausgezeichneten Tourismuskonzeptes „Franken – Wein.Schöner.Land!“ sind unter anderem „Flying Weindozenten“ und
„Gästeführer“.
Dr. Hermann Kolesch, Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (Veitshöchheim)
11:00 - 11:30 UHR KAFFEEPAUSE
EIN BLICK ÜBER DEN NATIONALEN TELLERRAND
11:30 Uhr Trentino: allzeit bereit?
Betriebsbesichtigungen zu jeder Tageszeit
Die Winzergenossenschaft Mezzacorona liegt inmitten einer beliebten Ferienregion. Nahezu jederzeit bietet speziell geschultes Personal eine Betriebsbesichtung an. Jede Führung
endet im Verkaufsraum. Kein Wunder, dass ein immer größerer Umsatzanteil auf das Konto des Direktverkaufs geht.
Salvatore Ricciardi, Winzergenossenschaft Mezzacorona (Italien)
12:00 Uhr Touren und Tafeln durch Niederösterreich
Die Weinstraße Niederösterreich führt durch acht Weinbaugebiete und gilt mit 830 Kilometern als eine der längsten Genussrouten der Welt. Auf der Homepage
www.weinstrassen.at werden die umfangreichen Angebote gebündelt. Hier erhalten Weintouristen sowohl Tipps zu vinophilen Highlights wie das Loisium in
Langenlois und das Wein.Sinn.Erlebnis in Krems als auch zu Weinveranstaltungen wie die Carnuntum Experience und die Weintour Weinviertel.
Christina Moser, ARGE Weinstraße Niederösterreich
12:30 - 14:00 UHR MITTAGSPAUSE
14:00 Uhr Ladies talk:
„Schlemmen, Schlendern, Schlafen"
Wein erleben, wo er wächst
- Was tut das DWI in Sachen Weintourismus und wie können Winzer davon profitieren?
- Zauberwort Vernetzung! Mit gebündelten Kräften zum Erfolg
- Vision statt Spleen! Oeno-Wellness & Vinorobic
Interviewrunde mit Evelyn Schmidt (Moderation), Monika Reule (Geschäftsführerin DWI), Heike Espenschied (Urlaub beim Rheinhessenwinzer), Kathrin Saaler (DLR R-N-H Oppenheim) und Judith Ziegler-Schwaab (wellVINess)
15:30 - 16:00 UHR KAFFEEPAUSE
16:00 Uhr IMPULSREFERATE: „RAUS AUS DER MASSE - IDEEN & KONZEPTE AUS DER PRAXIS"
Nur Mut! Manchmal muss man spezielle Wege gehen, um aufzufallen und erfolgreich zu sein. Wir stellen ausgewählte einzelbetriebliche Konzepte mit
weintouristischer Relevanz vor.
Weniger ist mehr
Das Traditionsweingut Van Volxem war auf Schlingerkurs. Dann kam Roman Niewodniczanski und sorgte für frischen Wind an der Saar. Dabei ist das Konzept schlicht. Doch gerade die
moderne Bewahrung der Tradition spricht Weinfreunde an.
Roman Niewodniczanski, Weingut Van Volxem, Wiltingen (Mosel)
Die wineBANK im Keller & (Pacht-)Reben auf Sylt
Im Weingut Ress wird Kundenbindung großgeschrieben. Seit wenigen Monaten kann jedermann Weine im Hattenheimer Gewölbekeller einlagern (WEINBAU-Förderpreis 2010!).
Und wer nicht in den Rheingau kommt, den trifft der Chef vielleicht auf Sylt, wo Touristen eine Solaris-Rebe pachten können.
Christian Ress, Weingut Balthasar Ress, Hattenheim (Rheingau)
Wein im Cyberspace - Werbemedium Internet
Dirk Würtz twittert, bloggt und postet, was das Zeug hält. Kurzum: er gilt als unkonventioneller Winzerpionier in Sachen Weinmarketing – auf seiner neuesten
Bag-In-Box-Verpackung präsentiert er sich selbst im luftigen Adamskostüm. Öffnen neue Medien & Methoden die Tür zu neuen Kunden?
Dirk Würtz, Königsmühle, Gau-Odernheim (Rheinhessen)
PLANUNG & FINANZEN: TIPPS FÜR DIE PRAXIS
17:00 Uhr Beliebte Planungsfehler, ungeliebte Genehmigungen & wichtige Vorschriften
Gut geplant ist halb gewonnen! Gute Ideen werden nicht immer richtig umgesetzt. Woran kann dies liegen? Welche Fehler werden in der Praxis häufig gemacht? Wie hätte man
sie vermeiden können?
Dr. Elisabeth Seemer, Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz
17:30 Uhr Wer soll das bezahlen? - Finanzierung und Förderung
Wann lohnen sich Investitionen? Wie sieht es aus mit der Rentabilität? Der Aufsichtsratsvorsitzende der Winzergenossenschaft Vier Jahreszeiten Winzer eG (Bad Dürkheim) ist
Finanzexperte und berichtet aus der Praxis. Christian König, Sparkasse Rhein-Haardt
ENDE DES ERSTEN KONGRESSTAGES CA. 18:00 UHR
GET-TOGETHER FÜR KONGRESSTEILNEHMER „BURGUNDER AROUND THE WORLD"
20:00 Uhr Flying Tasting & Walking Dinner in der Vinicombe des Meininger Verlags
Der erste Kongresstag geht mit einem gemütlichen Beisammensein zu Ende! Wir laden ab 20:00 Uhr zum Flying Tasting mit spannenden Burgunderweinen aus aller Welt und zum Walking
Dinner in die Vinicombe des Meininger Verlags ein.
DONNERSTAG, 3. FEBRUAR 2011
KOOPERATIONEN - VERNETZT EUCH!
9:00 Uhr Winzer, Gastronomen und Kommunen in einem Boot
Der Tourismusverein Remstal-Route e. V. bündelt die Interessen von Winzern, Gastronomen und 18 Kommunen im Remstal. Diese Art der Vernetzung ermöglicht ein modernes
Destinationsmanagement für Weintouristen, von dem alle Beteiligten profitieren!
Jochen Müller, Bürgermeister Gemeinde Korb (Württemberg)
9:30 Uhr Drei Länder, ein Tourist: Die LEADER-Projekte „Terroir Moselle" und „Miseler Land"
An der Mosel treffen drei Weinbau-Nationen aufeinander: Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Eine von vielen Ideen ist die Aktion „Rent a bike“ – hier werden
Weingüter zu Fahrrad-Leihstationen. Damit gelingt es, den Kreis potenzieller Kunden elegant zu erweitern.
Philippe Eschenauer, LEADER-Projekt (Mosel)
10:00 Uhr Trend nachhaltiger Weintourismus?
Das Deutsche Institut für Nachhaltige Entwicklung e. V. (DINE) fördert das dementsprechende Wirtschaften in den Schwerpunktbereichen Weinwirtschaft, Logistik und
Tourismus. Dort weiß man: Die Gesellschaft von heute denkt zunehmend nachhaltig! Doch führt dies auch zu einem ökologisch wertvolleren Weintourismus?
Prof. Dr. Armin Gemmrich, DINE Institut (Hochschule Heilbronn)
10:30 - 11:00 UHR KAFFEEPAUSE
11:00 Uhr FOKUS: WEINTOURISMUS & ARCHITEKTUR
Wie werden Touristen zu Weintouristen? Hierbei spielt auch die Architektur von Weingütern und Vinotheken eine bedeutende Rolle. In kurzweiligen Impulsreferaten
werden wegweisende Beispiele präsentiert.
Vom umstrittenen Staatsprojekt zum frequentierten Vorzeigeobjekt
Über kaum ein Bauvorhaben wurde vor dem ersten Spatenstich so kontrovers diskutiert: Spätestens seit der Auszeichnung mit dem Architekturpreis Wein 2010 gilt der
Steinbergkeller als Vorzeigeobjekt und lockt tausende von Touristen nach Eltville.
Reinhard Moster, Architekt Hess. Staatsweingüter Eltville (Rheingau)
Die Liebe zum Detail: Bauen im Kleinbetrieb
Dass auch ein kleines Weingut ansprechend bauen und Auszeichnungen einheimsen kann (Architekturpreis Wein!), zeigt die „Weinwerkstatt“ des Lubentiushofes in Niederfell.
Hier ist Teamwork gefragt: Sie ist Vinissima und Innenarchitektin, er hat Jura studiert und führt heute im Keller Regie – und das auch bei Günther Jauch auf dem Weingut von
Othegraven.
Andreas und Susanne Barth, Weingut Lubentiushof in Niederfell (Mosel)
„Hundertwasser lebt“: ein Paradies für den Wein
Heike und Matthias Hirn haben sich ihren Traum verwirklicht und ein Weingut im Hundertwasser-Stil gebaut. Ihr „Weinparadies“ fällt aus dem Rahmen und lässt
spontan vorbeischauende Weintouristen zu Stammkunden werden.
Heike und Matthias Hirn, Weinparadies in Untereisenheim (Franken)
12:00 Uhr Abschluss-Talkrunde: „Winzergenossenschaften im Baufieber"
Mit Investitionen in moderne Präsentationsräume schütteln immer mehr Winzergenossenschaften den baulichen Charme der 70er Jahre ab. Aber auch Weinkellereien
ziehen nach und investieren in Vinotheken. Inwiefern gelingt es, Weinfreunde und Touristen verstärkt direkt anzusprechen?
Dies ist das Thema unserer abschließenden Diskussionsrunde. Unter anderem mit
Sonja Höferlin, Badische Weinwerbung,
Karl Schmitz, Deutscher Raiffeisenverband,
Friedrich Lörcher, LVWO Weinsberg,
Jürgen C. Grallath, Deutsches Weintor eG,
Ulrich M. Breutner, Weinwerbung Württemberg,
Iris Kimmle, Weinkellerei Julius Kimmle und
Michael Schweinberger, GWF Franken
13:00 UHR ENDE DES KONGRESSES, IM ANSCHLUSS GEMEINSAMER MITTAGSSNACK
Moderation & Konzeption
Werner Bader, Redaktionsleitung DER DEUTSCHE WEINBAU / MUNDUSvini-Magazin
Co-Moderation
Evelyn Schmidt, Projektleitung Tourismus an der LVWO Weinsberg / Deutsche Weinkönigin 2007/08
Schirmherrschaft
Hendrik Hering, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft & Weinbau in Rheinland-Pfalz
Mit freundlicher Unterstützung:

Sponsoren:
Veranstalter:


